Die richtige Heu- und Strohlagerung

Wer Heu und Stroh richtig lagern möchte, muss stets auf den Feuchtegehalt achten. Zu nasse Ballen erwärmen sich, es droht sogar eine Selbstentzündung. Eine Temperatursonde, die regelmäßig beobachtet werden muss, reduziert die Gefahr. 

Eine sichere Lagerung der Heuballen und Strohballen

Egal, ob Rundballen oder Quaderballen: Es ist wichtig, Heu und Stroh trocken zu lagern. Steigt nämlich der Feuchtegehalt auf über 20 Prozent – zum Beispiel durch Regen oder eine zu starke Pressung – können sich die Ballen schnell auf mehr als 60 Grad erwärmen.

Gerade kleine HD-Ballen benötigen einen ausreichenden Zwischenraum und gute Durchlüftung, um die Wärme zu reduzieren. Mit einem hochwertigen Temperaturmessgerät müssen regelmäßig die aktuellen Werte gemessen werden.

Mit einer Temperatursonde richtig messen – so funktioniert's

Um das Risiko einer Selbstentzündung zu vermeiden und beste Strohqualität sowie ausgezeichnetes Heu zu erzeugen, sollten Verantwortliche ein bis zwei Tage nach der Lagerung erste Messungen vornehmen. Für die Sicherheit im Stall ist es notwendig, die Messungen mindestens einmal wöchentlich zu wiederholen – und zwar bis zu acht Wochen nach der Strohlagerung beziehungsweise Heulagerung.

Auch nach diesen zwei Monaten sollte weiter kontrolliert werden. Dies ist vor allem wichtig, wenn vom Feld neue frische Ballen aufgeschichtet werden. Das Temperaturmessgerät sollte darüber hinaus im Abstand von maximal zwei Metern die Temperatur registrieren und in verschiedenen Ebenen messen, da die Temperatur im Stall variieren kann.

Fazit: Für gutes Stroh und Heu ist die richtige Lagerung entscheidend. Rundballen und Quaderballen müssen trocken sein und dürfen sich nicht erhitzen, sonst besteht die Gefahr einer Selbstentzündung.