Stroh als Raufutter oder Einstreu

Erfahrene Pferdehalter wissen: Strohhalme können als Raufutter und als Streu für den Stallboden verwendet werden. Beliebt als Futter sind Weizenstroh und Haferstroh. Roggenstroh verfügt hingegen über eine gute Saugkraft und ist eher als Streumaterial geeignet.

Futterstroh: Pferde bevorzugen Haferstroh und Weizenstroh

Stroh bietet diverse Vorteile. Wer als Pferdebesitzer bestimmte Stroharten verfüttert, tut seinem Ross etwas Gutes. Weizenstroh und Haferstroh sind hervorragendes Raufutter, weil sie im Gegensatz zum Roggenstroh wenig Bitterstoffe enthalten. Und im Haferstroh, dem beim Pferd beliebtesten Futter, findet das Tier sogar vereinzelt Haferkörner. 

Einstreu: Diese Strohsorten sind ideal für Pferde

Für den Stallboden empfiehlt sich wieder Weizenstroh. Es schmeckt dem Pferd besser als Gerstenstroh und verfügt über eine hervorragende Saugwirkung. Außerdem schimmelt es nicht so schnell wie Haferstroh.

Noch ein Tipp: Strohpellets sind eine Alternative zu herkömmlichen Produkten. Die Pellets zeichnen sich nämlich durch extreme Saugkraft aus, sind geruchsbindend und praktisch frei von Staub.

Übrigens ist das gedroschene Getreide aus einem weiteren Grund wichtig: Das Tier ist beschäftigt, es kann im Stall den ganzen Tag an Strohhalmen herumkauen und langweilt sich nicht. Unter Pferdebesitzern viel diskutiert wird auch die Frage, ob Langstroh oder Kurzstroh besser ist.

Die Antwort: Mittelgroße Halme sind wohl die beste Lösung. Kurze Stroh-Halme werden vom Pferd oft zu schnell gefressen, hier droht eine Schlundverstopfung oder Kolik. Zu lange Stroh-Halme besitzen hingegen eine schlechtere Saugkraft und sind als Streumaterial weniger geeignet.

Fazit: Egal, ob als Futter oder für den Stallboden – die Strohqualität muss stimmen. Die Halme sollten auf jeden Fall schimmelfrei und staubarm bzw. -frei sein.