Stroh und Heuqualität beurteilen – diese Kriterien sind wichtig

Gutes Stroh ist goldgelb, riecht gut, sollte lange, dicke Halme haben und staubarm sein. Heu in bester Qualität riecht nach Wiese und ist grünlich bis gelb. Hervorragend für Pferde geeignet ist Heu, das frühestens zur Blüte geschnitten wird.

Stroh nach seiner Qualität beurteilen

Hier gilt: Es riecht gut. Jeder Pferdebesitzer, dem die Gesundheit seines Pferdes am Herzen liegt, sollte deshalb zunächst selbst einen Geruchstest machen. Zudem ist das gedroschene Getreide goldgelb, sollte lange, dicke Halme besitzen und schimmelfrei, staubfrei beziehungsweise staubarm sein. Es sollte zudem genau wie Heu leicht aufzuschütteln sein.

Bei längerer Lagerung kann es etwas grau werden, das muss die Qualität nicht beeinträchtigen. Ein deutliches Zeichen für gute Qualität ist auch, wenn das Pferd in seiner Box gerne die Halme frisst, egal ob als Einstreu oder Pferdefutter.

Heuqualität testen – so geht's

Es ist relativ leicht, gutes Heu zu erkennen: Die Farbe ist grünlich bis gelblich und riecht aromatisch frisch nach Wiese. Darüber hinaus ist es staubarm, die Halme sind griffig und zerbröseln nicht bei Berührung.

Die Farbe ist übrigens nicht unbedingt ein Kriterium. Ist zum Beispiel graues Heu schimmelfrei, keimfrei und staubfrei kann es an Pferde verfüttert werden. Die reine Heu Qualität wird dadurch nicht berührt.

Wichtig für Pferdebesitzer: Heu für Pferdefutter sollte frühestens zur Blüte geschnitten werden, weil dann der Energiegehalt und der Eiweißanteil des Heus niedriger und damit für Pferde bekömmlicher ist.

Fazit: Pferdebesitzer können leicht selber testen, ob die Heuqualität gut ist. Ein angenehmer, frischer Geruch nach Wiese ist immer ein Zeichen für gute Qualität.